Der zweite Anschlag

Dokumentarfilm

DEUTSCHLAND | 2018 | MALA REINHARDT | 62 MIN.

Inhalt

Ibrahim Arslan überlebte als Kind den rechtsterroristischen Brandanschlag auf sein Elternhaus in Mölln, bei dem drei Mitglieder seiner Familie starben. Heute sagt er, seine Familie habe nicht nur einen, sondern zwei Anschläge erlitten. Nachdem die Flammen erloschen waren, wurden sie ein weiteres Mal Ziel von Attacken: aus Medien, Politik und Gesellschaft. Der Film fragt, warum viele Opfer rechtsradikaler Gewalt bis heute angefeindet und kriminalisiert werden. Mit beeindruckender Klarheit analysieren die Betroffenen, welche Rahmenbedingungen dafür sorgen, dass Rassismus hierzulande gesellschaftsfähig bleibt und warum die Stimmen der Betroffenen so wenig Aufmerksamkeit bekommen. Nun gilt es, ihnen zuzuhören: den Überlebenden aus Rostock-Lichtenhagen, Solingen und Mölln ebenso wie den Angehörigen der NSU-Mordopfer. Ein Einblick in einen hochaktuellen Diskurs über den Umgang mit rechter Gewalt in Deutschland.

Weiterführende Links

Vorstellungen

Mo
16.11.
12.00 Uhr
Studio Kino
Filmgespräch mit dem Filmteam (verlängerte Veranstaltungsdauer ca. 30 Min.)
Der große Saal im Studio Kino hat 139 Sitzplätze und bis zu vier Rollstuhlplätze. Für offene Vorstellungen können sich je nach Guppengröße bis zu drei Klassen anmelden. Kinoseminare sind auf zwei Klassen begrenzt. Bei Buchung für eine Kohorte steht der ganze Saal zur Verfügung.
Do
19.11.
09.00 Uhr
Alabama Kino
Kinoseminar in Kooperation mit Projekt "Kein 'Einzelfall'. Rechtsradikale Realitäten in Deutschland" (verlängerte Veranstaltungsdauer 30-45 Min.)
Das Alabama Kino hat 150 Sitzplätze und bis zu fünf Rollstuhlplätze. Für offene Vorstellungen können sich je nach Guppengröße bis zu drei Klassen anmelden. Kinoseminare und Filmgespräche sind auf zwei Klassen begrenzt. Bei Buchung für eine Kohorte steht der ganze Saal zur Verfügung.

SchulKinoWoche Hamburg 2020

Über das komplette Programm, Neuerungen im Anmeldeablauf und das Hygienekonzept für die diesjährige SchulKinoWoche werden wir Sie in Kürze informieren.

Sollten Sie bereits jetzt Fragen haben, eine Beratung wünschen und Anfragen für konkrete Filme oder Termine abgeben möchten, können Sie uns gerne im Projektbüro kontaktieren.

Wir sind Montag bis Freitag von 11.00 bis 16.00 Uhr unter der Nummer
+49 40 38 08 96 25 im Projektbüro für Sie erreichbar. Sollten Sie uns telefonisch nicht erreichen, schicken Sie uns bitte eine kurze Email an hamburg@schulkinowochen.de und gerne auch eine Kontakttelefonnummer, unter der wir Sie zurückrufen können. Vielen Dank!

Wunschvorstellung

Wenn Sie für Ihre Wunschvorstellungen keinen passenden Termin gefunden haben, der gewählte Film nicht buchbar ist oder Sie an einer pädagogisch begleiteten Vorstellung im Kino interessiert sind, nutzen Sie bitte dieses Formular, um eine Anfrage an das Projektbüro zu schicken.