Momo
Fantasyfilm nach dem Roman von Michael Ende
DEUTSCHLAND | 2025 | CHRISTIAN DITTER | 92 MIN.
Inhalt
In den Ruinen eines verlassenen Amphitheaters führt das Waisenmädchen Momo ein ruhiges Leben. Wichtig sind für sie ihre Freunde, der Straßenkehrer Beppo und der gleichaltrige Gino. Außerdem kommen zusehends Anwohner:innen im alten Theater zusammen, weil sie in Momo eine sehr gute Zuhörerin gefunden haben. Derweil wirbt der mächtige Konzern „Grey Corporation“ mit der Idee, Zeit durch effizientes Handeln auf einem Konto zu sparen, tatsächlich wollen die „Grauen“ die Zeit aber stehlen. Wie die meisten fällt auch Gino auf das Versprechen herein und beginnt, seine Zeit auf einem elektronischen Armband zu speichern. Momo erkennt den Betrug und gerät so ins Fadenkreuz der „Grauen“. Mithilfe der magischen Schildkröte Kassiopeia flieht sie zu Meister Hora - der letzten Chance, die „Grauen“ zu besiegen.
Die Verfilmung bleibt Michael Endes Klassiker treu und knüpft mit der Idee des profitgierigen Tech-Konzerns stimmig an unsere Gegenwart an. Die aufwendigen visuellen Effekte und das höhere Erzähltempo ermöglichen einen zeitgemäßen Zugang zu der Geschichte, die als starkes Plädoyer gegen Leistungsdruck und für die Entschleunigung nichts eingebüßt hat.