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Dokumentarfilm
SCHWEIZ | 2025 | CHRISTIAN FREI | 123 MIN.
Inhalt
Peter Daszak, Zhengli Shi, Linfa Wang sind drei Forschende, die sich schon lange vor dem Ausbruch der Coronapandemie mit dem Virus und seinem Ursprung beschäftigt haben. Als das Virus sich ausbreitete, gingen ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse unter: stattdessen dominierten widersprüchliche Vorgehensweisen, Desinformation und politische Schuldzuweisungen die politischen und gesellschaftlichen Diskurse.
Der Dokumentarfilm zeigt möglichst unaufgeregt, wie die Welt seit 2003 - als mit dem Ausbruch von SARS die erste große Epidemie des 21. Jahrhunderts auftrat - trotz vorliegender Forschungsergebnisse kaum dazugelernt hat. In unterschiedlichen Perspektiven nähert sich der Film der Komplexität wissenschaftlicher Arbeit an und zeichnet verständlich nach, wie sich seit dem Ausbruch der Pandemie Diskurse verschoben haben, wie das Geschäft mit der Angst, insbesondere in den sozialen Medien, boomt und wie im Meinungsdickicht um faktenbasierte Erkenntnisse gerungen werden muss.
Weiterführende Links
- Begleitmaterial Filmheft Wissenschaftsjahr 2026 von Vision Kino
- Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung "Das Coronavirus und Verschwörungstheorien"
- Hintergrundinformationen der Bundeszentrale für Politische Bildung zur Corona-Pandemie
- Filmseite von filmisch.online
- Begleitmaterial Dokumentarfilm im Unterricht von Vision Kino