Der zweite Anschlag

Dokumentarfilm

DEUTSCHLAND | 2018 | MALA REINHARDT | 62 MIN.

Inhalt

Ibrahim Arslan überlebte als Kind den rechtsterroristischen Brandanschlag auf sein Elternhaus in Mölln, bei dem drei Mitglieder seiner Familie starben. Heute sagt er, seine Familie habe nicht nur einen, sondern zwei Anschläge erlitten. Nachdem die Flammen erloschen waren, wurden sie ein weiteres Mal Ziel von Attacken: aus Medien, Politik und Gesellschaft. Der Film fragt, warum viele Opfer rechtsradikaler Gewalt bis heute angefeindet und kriminalisiert werden. Mit beeindruckender Klarheit analysieren die Betroffenen, welche Rahmenbedingungen dafür sorgen, dass Rassismus hierzulande gesellschaftsfähig bleibt und warum die Stimmen der Betroffenen so wenig Aufmerksamkeit bekommen. Nun gilt es, ihnen zuzuhören: den Überlebenden aus Rostock-Lichtenhagen, Solingen und Mölln ebenso wie den Angehörigen der NSU-Mordopfer. Ein Einblick in einen hochaktuellen Diskurs über den Umgang mit rechter Gewalt in Deutschland.

Kino im Klassenzimmer

  • Sollten Sie an einer Vorführung im Klassenzimmer interessiert sein, kontaktieren Sie bitte das Projektbüro. Wir vermitteln Ihnen gerne eine Möglichkeit für einen Link des Films.

Digitales Begleitangebot

  • Gerne vermitteln wir zu diesem Film auch eine digitales Filmgespräch mit Expert*innen oder dem Filmteam.

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Vorstellungen

Do
31.12.
00.00 Uhr
Projektbüro Hamburg
Gerne vermitteln wir zu diesem Film auch eine digitales Filmgespräch mit Expert*innen oder dem Filmteam.
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Anmeldung per

SchulKinoWoche Hamburg 2020

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Wunschvorstellung

Aufgrund der aktuellen Situation sind in diesem Jahr im Rahmen der SchulKinoWoche Hamburg leider keine Vorstellungen im Kino durchführbar.